Nikkō
Erster Regentag
07/29/2010 - 07/29/2010
27 °C
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Japan Rundreise - Round Trip in Japan
auf Janima's Reise-Karte.
Heute ging es nach Nikkō um den Tōshōgū-Schrein zu besichtigen und das leider mit viel Regen.
Morgens haben wir uns auf den Weg zur Ueno-Station gemacht und unterwegs in einen 100 Yen Shop reingeschaut.
Dort haben wir uns etwas zum Essen und Trinken gekauft und ich mir noch einen Regenschirm, denn das Regencape war doch etwas unpraktisch. Letzteres ist mir leider im Verlauf des Tages abhanden gekommen und nun muss ich mit dem Schirm vorlieb nehmen.
Von Ueno ging es mit dem Shinkansen und anschliessend mit einem normalen Zug in ca. 2 Stunden nach Nikkō.
Zugfahren in Japan ist im Uebrigen einfach super:
Zum einen sind die Zuege puenktlich auf die Minute, man kann sich wirklich drauf verlassen im Gegensatz zur Deutschen Bahn und zum anderen halten sie an exakt vorgesehenen Markierungen und du weisst wo du einsteigen musst. Davon mal abgesehen gibt es in Japan praktisch ueberall Markierungen, selbst Pfeile, wo man die Treppen rauf und runter laufen soll. Sehr praktisch wie ich finde, insbesondere dann wenn viele Menschen aufeinander treffen. So gibt es kein Gedraenge und man rennt nicht ineinander rein.
Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass die einzelnen Wagen an den Shinkansen jeweils um die 25 Meter lang sind, dass heisst wir sind mit einem 390 Meter langem Zug gefahren! Da kann Deutschland wohl nicht so schnell mithalten, vorallem da es Shinkansen mit weit mehr als 16 Cars gibt.
Aber zurueck zu unserem Ausflug
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In Nikkō angekommen haben wir rund eine Stunde gebraucht, bis wir beim Tōshōgū-Schrein angekommen sind, um dann dort ein Ticket fuer 5 verschiedene Tempel und Schreine zu kaufen.
Das ganze hat 1000 Yen gekostet und den letzten konnten wir leider nicht mehr anschauen, da er schon geschlossen wurde. Ich nehme an, dass die Tempel gegen 17 Uhr zu gemacht werden und wir haben uns wohl etwas zu lange in den anderen vier aufgehalten. Allerdings hat das Regenwetter und die nicht so gute Beschilderung der Tempel und Schreine auch ihren Teil dazu beigetragen.
Am wichtigsten jedoch war uns sowieso der Tōshōgū-Schrein, der vorallem durch die "three Monkeys" bekannt ist und als die gewaltigste und prachtvollste Anlage Japans gilt. Bei den Affen handelt es sich um eine kleine Schnitzerei an einem Gebaude, mit der Bedeutung "hear no evil, spreak no evil, see no evil" und bezieht sich dabei vorallem auf Kinder, wie man der Infotafel entnehmen konnte. Das ganze war sehr interessant, nur scheinen wir im Moment zur Restaurationszeit gekommen zu sein, denn hier und auch in Asakusa stehen zum Teil grosse Gerueste um die Tempel und versperren leider etwas die Sicht von aussen.
Dank des vielen Regens sind wir sehr nass geworden und auf der Heimfahrt war es recht kalt durch die Klimaanlagen, deshalb sind wir doch mit der U-Bahn nach Asakusa gefahren und nach einem weiteren kurzen Lebensmitteleinkauf (ich habe Erdbeermarmelade gefunden ^o^) gleich in die Kueche des Hostels zum Tee trinken.
Damit ging der erste Regentag zu Ende, aber wir haben das Beste draus gemacht und uns nicht aufhalten lassen.
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Stephi
Eingestellt von Janima 07/29/2010 15:46 Archiviert in Japan







