Reise blog von Travellerspoint

Hōryūji Tempel

Aeltestes Bauwerk aus Holz

sunny 32 °C
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Bereits am Morgen habe ich mich in den Zug zur Hōryūji Station gesetzt um von dort mit dem Bus zum Tempel zu gelangen. Das ganze hat gluecklicherweise nicht so lange gedauert und ca. eine halbe Stunde spaeter befand ich mich vor dem grossen Eingangstor.
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Der Eintritt von 1000 Yen ist ganz schoen ueppig, jedoch bekommt man ein Ticket fuer den Saiin Garan (Westtempel), Tōin Garan (Osttempel) sowie fuer den Daihōzōin (Galerie von Tempelschaetzen). Einige Teile des Tempel sind inzwischen schon erneuert worden, aber von den Originalen sind noch genug da, so dass der Hōryūji als aeltestes Holzbauwerk der Welt gilt. Anhand der Saeulen beispielsweise kann man gut erkennen, welche schon ueber tausend Jahre alt sind und welche nicht.
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Im Dezember 1993 wurde der Tempel von der UNESCO als erste japanische Anlage komplett unter Denkmalschutz gestellt. Auf einer Flaeche von 187 000 Quadratmetern beherbergt er sehr viele Gegenstaende die als Nationalschaetze und wichtige Kulturgueter eingestuft wurden. Am meisten hatte es mir die fuenfstoeckige Pagode (Gojū-no-Tō) angetan - ein wirklich beeindruckendes Bauwerk, welches man leider nur von aussen bestaunen kann.

Insgesamt also war das ein recht lohnenswerter Ausflug, auch wenn mich die Hitze heute oefters mal zur Rast gezwungen hat zwischen den einzelnen Besichtigungen.

Auf der Rueckfahrt im Zug ist mir noch eine deutsche Familie ueber den Weg gelaufen und ich muss sagen, dass mir generell in Nara viel mehr Deutsche bzw. deutschsprachige Menschen ueber den Weg laufen als in den anderen Staedten. Selbst Prospekte und Stadtplaene gibt es hier in Deutsch!
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Schliesslich bin ich vom Bahnhof gleich etwas essen gewesen und auf direktem Weg zum Nara Park gelaufen. Urspruenglich wollten Susan und ich diesen schon von Kyoto aus anschauen, hatten uns dann aber dagegen entschieden. Im Nachhinein war dies eine gute Entscheidung, denn wirklich spannend ist es nicht. Zwar habe ich mir die Tempel etc. nicht angeschaut, doch mir war einfach nicht danach noch ewig durch den Wald zu laufen und ich hatte schlichtweg keine Lust mehr ;). Von den vielen Rehen wie gesagt wird, habe ich kaum mehr gesehen als auf Miyajima Island und vorallem scheinen sie in Nara angriffslustig zu sein, wie mir ein Hirsch mit seinem Geweih beweisen wollte. Gluecklicherweise hat er nur leicht meinen Arm gestreift, was aber trotzdem weh tat :(.

Ich persoenlich finde Nara nicht so "anziehend" wie die anderen Staedte und war auch nur dort um einfacher zum Hōryūji Tempel zu gelangen. Doch die Erfahrung muss jeder selbst machen und entscheiden ob man sich dort wohl fuehlt oder nicht.

Jetzt freue ich mich auf morgen, denn es geht endlich zum Hostel am Strand und ich hoffe die Fotos halten, was sie versprechen.

Stephi

Eingestellt von Janima 14:26 Archiviert in Japan Kommentare (0)

Nara

Unterkunftswechsel und Basara Matsuri

semi-overcast 31 °C
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Wie geplant habe ich den Zug um halb zehn rum Richtung Nara genommen und bin beim zweiten Umstieg mal wieder in Kyoto gewesen. Da mein Zug gleich weiter gefahren ist, konnte ich nicht in das Einkaufszentrum gehen, obwohl die Versuchung gross war ;).

Da in der Nara Station gebaut wird, musste ich mich erstmal zurecht finden und habe den Ausgang sowie das Guesthouse Ugaya dann doch recht bald gefunden. Die Unterkunft ist soweit in Ordnung, wobei es einige negative Aspekte gibt.

Zum einen darf die Kueche nicht fuer die Gaeste benutzt werden, was im Endeffekt heisst Essen gehen oder Fertiggerichte kaufen. Ersteres wird hierbei auf laengere Dauer allerdings teurer im Vergleich zum selber Kochen und auch Gerichte, die man nur mit heissem Wasser aufgiesst sind kein wirkliches Geschmackserlebnis.

Zum anderen befindet sich das Doppelzimmer hinter dem Gemeinschaftszimmer, weswegen man mit Durchgangverkehr rechnen kann. Ein Fenster befindet sich ausschliesslich im Doppelzimmer und da wirklich Licht nur bei dem vorderen Stockbett vorhanden ist, hat man es ziemlich dunkel - nicht gerade einfach da etwas im Koffer zu finden :(. Das sind meiner Meinung nach die schlechtesten Dinge hier und fuer einen laengeren Aufenthalt wuerde ich das Gaestehaus nicht empfehlen.

Allerdings hatte ich Glueck mit meinem Ankunftstag in Nara, denn heute war der letzte Tag des Basara Matsuri einem Tanzfestival. Daher habe ich mich nach einer Dusche und Essen gleich dort hin begeben und muss sagen, die Japaner verstehen was von guter Musik und tollen Taenzen. Es hat gute Laune verbreitet und Spass gemacht zu zuschauen :).

Leider war das Fest viel zu schnell vorbei und ich bin wieder zurueck zur Unterkunft gelaufen. Jetzt klicke ich mich noch ein bisschen durch das Internet und dann wird geschlafen, denn morgen will ich frueh raus um den Hōryūji Tempel zu besichtigen.

Gute Nacht also ^^
Stephi

Eingestellt von Janima 14:14 Archiviert in Japan Kommentare (0)

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