Reise blog von Travellerspoint

Aus- und wieder Einchecken

Aso - Hiroshima

sunny 32 °C
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Nach diesen schoenen Tagen ging es heute mit dem Zug weiter nach Hiroshima.

Mir stand eine lange Zugfahrt mit zwei Umstiegen bevor, die ich aber nicht alleine bestreiten musste. Ich bin mit Tristan einem Backpacker aus Frankreich zusammen gefahren, da er nach Fukuoka wollte und das die gleiche Richtung ist. Nach ein paar Stunden haben wir uns in Fukuoka verabschiedet und ich bin die letzte Strecke bis nach Hiroshima alleine gefahren.

Das Hostel war recht einfach zu finden und liegt unweit der Station, allerdings bin ich zugegebenermassen ein wenig entaeuscht von der Unterkunft, was wohl daran liegt, dass ich vom Tabicolle und Aso Base verwoehnt bin ;). Ich habe leider nur ein Schlafplatz im gemischten Mehrbettzimmer bekommen, doch da ich nur drei Naechte hier bin ist das soweit in Ordnung.

Da wir bereits Nachmittag hatten, habe ich mich auf die Suche nach einem Restaurant gemacht und in der Hiroshima Station eines gefunden, bei dem ich meinen Hunger stillen konnte. Praktischerweise befindet sich der Supermarkt im Untergeschoss und ich konnte mich direkt mit Toast, Marmelade und Wasser eindecken fuer die naechsten Tage.

Zurueck im Hostel befand sich schliesslich weiteres Gepaeck im Zimmer und ein paar Minuten spaeter bin ich dann auf meine Mitbewohner gestossen - zwei Jungs aus Canada. Diese werden aber nur zwei Naechte hier verbringen und ich hoffe, dass ich in der letzten Nacht das Zimmer fuer mich habe. Morgen steht die Insel Miyajima auf dem Plan mit dem grossen roten Torii im Wasser und ich freue mich schon drauf :).

Stephi

AN: Im Fotoalbum koennt ihr euch die Bilder vom Aso Base Backpackers anschauen ;)

Eingestellt von Janima 15:00 Archiviert in Japan Kommentare (0)

Kurogawa

Onsen-Gebiet

sunny 31 °C
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Wer zum Onsenbaden nach Beppu geht, der kennt Kurogawa noch nicht. Das ist eine kleine Stadt noerdlich von Aso gelegen die einem teilweise das Gefuehl verleiht im alten Japan zu wandeln.

Man findet hier neben zahlreichen Onsen (viele "Freiluftonsen") nur Ryokans, kleinere Geschaefte und Restaurants. Wer hier nach grossen Firmen sucht ist fehl am Platz, denn diese gibt es nicht ;). Beim flanieren durch die vielen Gassen kann man traditionelle Haeuser bewundern und besonders gegen Abend sind viele Menschen nur noch mit Yukata bekleidet anzutreffen, da diese von einem Onsen zum naechsten wechseln.

Der Massentourismus bleibt ebenfals fern, was wohl auch daran liegt, dass man den Onsen-Pass nur als Individualtourist kaufen kann. Damit ist man berechtigt, drei Onsen seiner Wahl zu besuchen und das innerhalb von sechs Monaten, denn so lange ist er gueltig. Fuer 1200 Yen wird man Eigentuemer einer "Holzmedaille" auf der sich drei Onsensticker befinden und die man sich um den Hals haengt. Bei jedem Besuch wird ein Aufkleber abgezogen und ein Stempel auf das Holz gedrueckt. Somit hat man auch gleich ein schoenes Andenken :).
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Mein erstes Bad habe ich im Yamamizuki Onsen genommen, welches weiter ausserhalb liegt, aber dank des kostenlosen Shuttlebuses erreichbar war. Hier liegt das Bad direkt an einem Fluss und man kann sowohl vom Innen- als auch vom Aussenbad den Blick auf den Fluss und die Waelder geniessen. Sollte es zu heiss werden, dann kann man sich im Fluss abkuehlen! Alleine das ist schon ein Erlebnis, vom heissen Onsen in den Fluss zu steigen (welcher Eiskalt war) :). Allerdings war ich draussen nur mit den Fuessen im Wasser, denn fuer mich war es viel zu heiss, so dass schon meine Beine rot waren. Im Innenonsen dagegen ist es sehr angenehm und entspannend.
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Anschliessend war ich in einem kleinen Laden fuer 450 Yen Rāmen essen um dann in das Bad gegenueber einzukehren, dem Shinmei-kan. Dieses war etwas kleiner und befindet sich in einer Hoehle, was das ganze zwar etwas duster erscheinen laesst, aber eine interessante Erfahrung war. Vorallem die Wassertemperatur ist gut vertraeglich.
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Das dritte Onsen war Yamabiko, dass sich auch im Freien befindet mit einem recht umfangreichen Badebereich und einem ueberdachten Waschplatz hinter dem Becken. Hier habe ich die laengste Zeit verbracht und auch das Wasser war sehr schoen.
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Nach diesen entspannenden Stunden bin ich zurueck nach Aso gefahren und dort auf das kleine Stadtfest (Matsuri) mit einigen Backpackern und den Besitzern gegangen. Mein erstes japanisches Fest, zwar klein aber es war trotzdem super und ich habe wieder neue Leute kennen gelernt.

Ich hatte einen super Tag, der mit gemuetlichem zusammensitzen auf der Terasse geendet hat und es kommt doch etwas Wehmut auf, dass ich morgen schon weiterziehe.

Stephi

Eingestellt von Janima 16:32 Archiviert in Japan Kommentare (0)

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